Leserbrief SZ vom 4. 11.21 und Film ,, End of Landschaft''

Liebe Mitglieder,

nachdem schon heute in einer Woche der bereits mehrfach angekündigte Film ,, End of Landschaft‘‘  in Wangen läuft, möchte ich mich heute zu diesem sehenswerten Film noch einmal melden.

 

Dieses Thema ist aktueller denn je, denn wir sprechen aktuell nicht nur  von 4  angedachten Anlagen im Röschenwald, ca. 6 angedachten Anlagen in Enzisreute / Bergatreute, 6 im Genehmigungsverfahren befindliche Anlagen in Hoßkirch, NEIN, wir reden vom VIELFACHEN. Dürfen eigentlich alle lebensnotwendigen Wälder in Oberschwaben und sonst überall mit u.a. unrentablen  Windindustrieanlagen verspargelt werden, nur weil es die Energielobby so will, diese Frage darf doch gestellt werden !!!

 

Die Bürgerinitiative Lebensraum Röschenwald e.V. im Netzwerk Oberschwaben informiert: Gemeinsamer Kinobesuch

Windkraft ist gerade in aller Munde. Das Lichtspielhaus Sohler in Wangen zeigt zum Thema „Windkraft“ am Sonntag 14. November den viel  Film „End of Landschaft“. Die Bürgerinitiative Lebensraum Röschenwald e.V. lädt zum gemeinsamen Kinobesuch ein und würde hierfür Fahrgemeinschaften bilden; auch Nichtmitglieder sind willkommen. Details unter der Tel. Nr. 07525 913122 oder unter :  info@lebensraum-roeschenwald.de . Der Film läuft um 11.00 Uhr. Karten können unter www.kino-wangen.de gebucht werden.  Kann man auch super mit einem Sonntagsausflug verbinden.

 Freue mich recht zahlreich in den nächsten Tagen von Ihnen / Euch zu hören.

 

Umweltaktivisten können von den Bäumen steigen:

 

Zum Artikel „Windräder über Oberschwaben“ (SZ vom 20. Oktober): Besonders im FoKus steht der Altdorfer Wald. Hier sollen mehrere Windräder gebaut werden, mitten im Wald. Seit Februar 2021 besetzen selbsternannte Umweltaktivisten Bäume, um angeblich den Kiesabbau zu verhindern. Sie können nun von den Bäumen steigen, dem Wald droht größeres Ungemach. In diesem 1370 Hektar großen Wald sollen Windräder gebaut werden. So ein Oberaktivist meint dazu: „Das ist nicht wie beim Kies ein klimaschädliches Projekt, da muss man schauen, wie ökologisch der Wald an dieser Stelle wirklich ist.“ Der Sprecher meinte: „Man muss jeden Standort einzeln sehen und bewerten. Der Wald ist ja riesig.“ Jetzt ist der Wald doch nicht mehr so schützenswert? Wissen diese Menschen nicht wie umweltschädlich schon der Bau von Windrädern ist? Es werden rund 650 Kubikmeter bester Waldboden pro Windrad ausgehoben, nur ein kleiner Teil davon wird wieder eingebaut. Wohin wird der Rest der Erde entsorgt? Für das Fundament werden etwa 1600 Tonnen Beton und rund 80 Tonnen Stahl verbaut. Für den Schwerlastverkehr, der all dieses Material ab und anfahren muss, müssen Schneisen geschlagen werden und zur Verfestigung der Wege riesige Mengen Kies und Schotter eingebracht werden. Für die Unmengen Beton und für die Wegebefestigung kann das Kies doch auch gleich aus dem Wald abgebaut werden! Durch diesen Schwerlastverkehr wird der Waldboden auf Dauer verfestigt und beschädigt. Wie viel Hoch und Niederwild vertrieben wird, ist nicht von Belang. Vögel habe gar keine Chance, die werden gleich geschreddert. Siegfried Kleck, Langenargen

 

Mit freundlichen Grüßen

 

B. F.

1.Vorsitzender der BI Lebensraum Röschenwald e.V.

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